Zunächst spreche ich noch einmal kurz den geeigneten Aufbau eines Freiluftstudios an. Das Thema ist schon mehrmals in den verschiedenen Foren besprochen worden und einige Bonsaifreunde haben ihren Aufbau auch schon gezeigt

Als Hintergrund zum Fotografieren hat sich schwarzer Samt bestens bewährt. Der tiefschwarze Hintergrund bringt die Farben zum Leuchten und ein Bonsai davor bekommt viel Tiefe und sieht schön kompakt aus. Alle Details eines Baumes lassen sich besser beurteilen, als z.B. vor einem rein weißen Hintergrund.
Das Wetter spielt beim Fotografieren auch eine große Rolle, Sonnenschein läßt die Nadeln und Blätter schön Leuchten. Hat man einen komplett bewölkten Himmel, ist das Licht sehr diffus. Hierbei hat man keine Schatten im Baum und man kann die kleinsten Details erkennen.
Je nachdem, aus welchem Winkel das Sonnenlicht auf den Baum fällt, kann man mit einem Reflektor das Licht auch auf andere Bereiche des Baumes lenken. So bekommt man eine bessere Ausleuchtung des ganzen Baumes hin. Einen Reflektor kann man sich mit einfachen Mitteln selbst herstellen, indem man einen Karton mit Alufolie umwickelt.
Da bei mir das Sonnenlicht fast immer von vorne auf den Baum fällt, arbeite ich nur selten mit Reflektoren.

Völlig ohne Aussage sind Bilder, die von oben herab auf die Krone fotografiert wurden. Unterhalb der Schale nach oben zu fotografieren bringt ebenfalls nichts.
Sehr wichtig bei der Stillfotografie (was Bonsaiaufnahmen ja sind) ist es ein Stativ zu verwenden. Damit kann man seine Kamera exakt auf das Aufnahmeobjekt ausrichten. Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass die Bilder nicht verwackeln. Kann man keinen Drahtauslöser an seine Kamera anschließen, macht man seine Bilder mit dem Selbstauslöser. So bekommt man gestochen scharfe Fotos hin.
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